Naoko Tanaka: Still Lives




In Still Lives melden sich die Dinge zu Wort, ohne ihren funktionalen Gesetzten zu gehorchen. Alltagsgegenstände bewegen sich und uns als wären sie zugleich Objekte wie Subjekte: Absichtslos, ja (aus)sicht(s)los treten sie in Qualitäten auf, die man – wie ein Kind – nur wahrnimmt, wenn man besessen Fragmente seines Umfeldes zusammenbaut und die Welt vergisst. Die Installation zeigt vertraute Phänomene in unterschiedlichen Zeit-Kompositionen wie sie ihre menschliche Beherrschung überschreiten.



Premiere 8. Februar 2018, 19:00 Uhr

weitere Aufführungen: 9. - 11. Februar 2018, 19:00 Uhr

Sophiensaele Berlin



Konzept, Installation, Performance: Naoko Tanaka I Künstlerische Mitarbeit und Performance: Yoshie Shibahara I Mitarbeit Objekte: Thomas Lehmen, Andreas Harder I Mitarbeit Licht & Sound: Felix Grimm I Mitarbeit  Ausstattung: Christopher Platz I Dramaturgische Beratung: Adam Czirak I Produktionsleitung/ PR: Barbara Greiner



NAOKO TANAKA studierte Malerei und Bildhauerei an der Universität der Künste in Tokio und kam 1999 als Stipendiatin der Kunstakademie Düsseldorf nach Deutschland, wo sie mit der Performance- und später Tanzszene in Berührung kam. Ihre Arbeiten wurden u. a. 2004 auf der Kunstfilm Biennale im Kölner Museum Ludwig und im Rahmen des Emprise Art Award im Düsseldorfer Forum NRW, sowie im Museum Baden in Solingen ausgestellt. Seit der Gründung des Künstlerkollektivs Ludica. mit dem Choreografen Morgan Nardi im Jahr 2001 entwickelt sie Bühnenperformances und Tanz-Installationen, in denen Choreografie und Visuelle Kunst eine enge Verbindung eingehen. Ludica. wurde mit seiner Produktion The corner zur Tanzplattform Deutschland 2010 eingeladen. Für die Produktion Die Scheinwerferin erhielt Naoko Tanaka 2012 den Prix Jardin d'Europe in Wien. 2012 wurde die Performance auch an den Sophiensælen gezeigt, gefolgt von der Premiere von Absolute Helligkeit im gleichen Jahr. 2015 schloss sie mit U nverinnerlicht (2015) ihre Schattentrilogie ab, die 2017 einmal komplett zu sehen war.



Eine Produktion von Naoko Tanaka I Koproduktion: Sophiensæle Berlin, PACT Zollverein Essen, Kyoto Experiment I Kooperation: Luxoom Lab, Berlin I Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und die Kunststiftung NRW.




Einladung Naoko Tanaka