HARTMANNMUELLER: Soloabend


Hartmannmueller, Soloabend. Foto: Dennis Yenmez

 


In welchen Lebensbereichen stoßen wir immer wieder an die Grenzen des gesellschaftlich akzeptierten Verhaltens? Und können wir Strategien finden, diese Grenzen zu durchbrechen? HARTMANN und MUELLER stellen sich diese Frage – diesmal getrennt voneinander. Jeder in einem eigenen Solo. Bei MUELLER dreht sich alles um das Anderssein, um den Zusammenhang zwischen der Materialität individueller Körperidentitäten und sozial konstruierten Genderrollen. Der Körper erfährt Transformationen – er wird konserviert, seziert, immer wieder neu zusammengesetzt, und erstreckt sich weit über die binären Kategorien von "Mann" und "Frau" hinaus. HARTMANN befasst sich lapidar und doch ganz existenziell mit dem Scheitern. Während sich die Methode „Trial and Error“ in der Naturwissenschaft bewährt hat, ist es gesellschaftlich wenig akzeptiert, ein Ziel zu verfehlen. Doch was für die Wissenschaft gilt, sollte erst recht für die Kunst gelten – so das Motto von HARTMANN.


KONZEPT / CHOREOGRAFIE: HARTMANNMUELLER / DARSTELLER: Simon Hartmann, Daniel Ernesto Mueller / DRAMATURGIE: Annette Müller / LICHT: Philipp Zander / PRODUKTIONSLEITUNG: Suse Berthold


Produktion: Eine HARTMANNMUELLER-Produktion

Koproduktion: Ringlokschuppen Ruhr

Gefördert durch: Kunststiftung NRW


Text: tanz nrw


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Termine:


Ringlokschuppen Ruhr , Mülheim

PREMIERE 17. Mai 2019 um 20 Uhr und 18. Mai 2019 um 21 Uhr



tanz.web, Laura Brechmann, 18.05.2019