Tom Burr. Surplus of Myself | Westfälischer Kunstverein, Münster


Der in New York und New Haven lebende Künstler Tom Burr (*1963, New Haven, CT) setzt sich bereits seit den späten 1980er Jahren mit Fragen des öffentlichen Raumes in Abgrenzung des privaten Raumes auseinander. Seit jeher stoßen seine Arbeiten ästhetische Diskurse um Ortsspezifik, Minimalismus, Dandyismus, Camp und schwule Subkultur an.

 

 

Tom Burr nutzt die Formensprache der Minimal Art, lädt diese dann jedoch (ganz entgegen ihrer ureigenen Absicht) mit unzähligen Konnotationen und Verweisen auf. Diese sind oftmals mit der Emanzipation von Subkulturen oder der eigenen Biografie des Künstlers verbunden. Kind der 1960er Jahre in New Haven, nahe am Campus der Yale University aufgewachsen, verarbeitet Burr architektonische Einflüsse, wie etwa den damals vorherrschenden Baustil des Brutalismus, Ikonen aus Musik, Literatur und Politik, sowie Künstlerpersönlichkeiten, in deren Nachfolge er sich betrachtet. Für seine Ausstellung im Westfälischen Kunstverein wird Burr neue Arbeiten entwickeln.



 



Tom Burr „Fade Three“, 2011, Courtesy der Künstler und Galerie Neu, Berlin



Ausstellung

 

"Tom Burr. Surplus of Myself"

10.6.-1.10.2017


Westfälischer Kunstverein, Münster

Rothenburg 30
48143 Münster



Allgemeine Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.