14. Straelener Atriumsgespräch mit Ilja Trojanow


Ilja Trojanow spricht mit den Übersetzerinnen und Übersetzern Nebojša Barać, Ljubomir Iliev, Jacob Jonia, Maryam Moayedpour, Melike Öztürk und Josephine Rijnaarts über die übersetzerischen Schwierigkeiten in „Macht und Widerstand". Es moderiert Insa Wilke.


Ilija Trojanow, geboren 1965 in Sofia, floh mit seiner Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielt. 1972 zog die Familie weiter nach Kenia. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie an der Universität München. In München gründete er 1989 den Kyrill & Method Verlag und 1991 den Marino Verlag. 1998 zog Trojanow nach Bombay, 2003 nach Kapstadt, heute lebt er, wenn er nicht reist, in Wien. Seine weithin bekannten Romane wie „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall", „Der Weltensammler" und zuletzt „Eistau" sowie seine Reisereportagen wie „An den inneren Ufern Indiens" sind gefeierte Bestseller und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Im Herbst 2015 erschien bei S. Fischer sein großer Roman „Macht und Widerstand". (Verlagsinformation)


In Kooperation mit der Kunststiftung NRW hat das Europäische Übersetzer-Kollegium im Dezember 2007 eine internationale Veranstaltungsreihe initiiert, in der zweimal jährlich herausragende deutschsprachige Autorinnen und Autoren jeweils über mehrere Tage mit ihren ausländischen Übersetzern am aktuellen Werk arbeiten. 


Die Kunststiftung NRW möchte mit diesem besonderen Projekt die künstlerische Arbeit der Literaturübersetzer würdigen und unterstützen und dazu beitragen, Fehler und Missverständnisse im Sprach- und Kulturtransfer zu vermeiden; darüber hinaus soll die Rezeption deutschsprachiger Literatur im Ausland gefördert und generell die Qualität übersetzter Literatur gesteigert werden.


Am 7. Juli 2016 findet um 19.30 Uhr eine öffentliche Veranstaltung in den Räumen des Europäischen Übersetzer-Kollegiums, Kuhstraße 15, statt.


Allgemeine Informationen: http://www.euk-straelen.de